Jugendwaldheim Lindeberg 2025
Im vergangenen Schuljahr verbrachten die 8. Klassen fünf Tage im Jugendwaldheim Lindenberg bei Blankenburg. Schon bei der Ankunft wurde deutlich, dass diese Fahrt etwas Besonderes werden würde. Das Haus liegt mitten im Wald, fern vom Alltag, und bot so die ideale Umgebung, um Natur hautnah zu erleben und gleichzeitig die Klassengemeinschaft zu stärken.
Das Programm war abwechslungsreich gestaltet und verband Lernen mit praktischen Erfahrungen. Auf verschiedenen Waldrundgängen setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Natur auseinander. Sie bestimmten Bäume und Pflanzen, erfuhren mehr über die Tierwelt des Harzes und lernten ökologische Zusammenhänge zu verstehen. Bei Untersuchungen von Bodenproben und Gewässern wurde deutlich, wie vielfältig und empfindlich das Ökosystem Wald ist.
Neben den theoretischen und naturkundlichen Inhalten standen vor allem praktische Arbeiten im Vordergrund. Unter fachkundiger Anleitung sägten und stapelten die Jugendlichen Holz, bauten Insektenhotels oder Vogelhäuser und lernten den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Materialien. Viele entdeckten dabei handwerkliche Fähigkeiten und konnten sehen, wie aus eigener Arbeit etwas Bleibendes entsteht.
Auch Bewegung und Teamarbeit kamen nicht zu kurz. Bei Geländespielen und Kooperationsaufgaben mussten die Gruppen zusammenarbeiten, Strategien entwickeln und gemeinsame Lösungen finden. Wanderungen durch die waldreiche Umgebung forderten Kondition und Ausdauer, boten aber auch immer wieder Momente der Ruhe und Gelegenheit, die Natur bewusst wahrzunehmen. Abends versammelten sich die Klassen oft am Lagerfeuer, erzählten vom Tag, lachten zusammen oder ließen die Erlebnisse in entspannter Runde ausklingen.
Waldlager der achten Klassen
Vom 30.01.2023 bis 03.02.2023 sind die 8/1 und 8/2 mit der Bahn nach Blankenburg in das Jugendwaldheim gefahren, um vormittags im Wald zu arbeiten und an den Nachmittagen den Harz im Winter kennenzulernen.
Die Tage begannen mit dem Wecken um 06.00 Uhr. Nach einem köstlichen kurzen Frühstück fuhren wir pünktlich um 7.15 Uhr in Arbeitssachen in den Wald. Dort leisteten wir leichte forstliche Pflegeaufgaben wie das Abschneiden von Sträuchern am Weg und das Sortieren von Ästen. Das Mittagessen 12.30 Uhr, täglich aus eigener Herstellung, genossen wir sehr. Die Nachmittage konnten wir individuell gestalten. So lernten wir Montag während einer langen, von einer Försterin geführten Wanderung durch den verschneiten Wald des Harzes verschiedene Pflanzen und Spuren von Tieren kennen. Am Dienstag besuchten wir die Burg Regenstein und verwandelten uns kurzeitig in stürmische Ritter, besichtigten die eindrucksvoll in Fels gearbeiteten Räume und genossen den herrlichen Ausblick in alle Himmelsrichtungen des Harzes. Nach Thale ging es gemeinsam am Mittwoch. Mit einem Sessellift überwanden wir in knapp sieben sehr aufregenden Minuten einen Höhenunterschied von 255m. Oben angekommen wanderten wir durch eine imposante Naturkulisse bis zur Roßtrappe und bestaunten den Hufabdruck des sagenumwobenen Pferdes. Mit dem Bus fuhren wir im Anschluss nach Wernigerode. Endlich durften wir nach Herzenslust einkaufen. Der Donnerstag begann mit einem Arbeitseinsatz im Wald. Im Anschluss daran trafen sich unsere zwei Gruppen zu einem kleinen Picknick in den Sandhöhlen, die die Germanen als Versammlungsort genutzt haben. Das Reinigen der geliehenen Arbeitsjacken und Schuhe war kein Vergnügen, aber die Tour zur Rübeländer Tropfsteinhöhle umso mehr. In der Baumannshöhle erfuhren wir alles Wissenswerte rund um die Höhle, ihre Tropfsteine und die Bewohner. Zum Abschluss dieser anstrengenden und erlebnisreichen Tage grillten Herr Schmidt und Akash uns köstliche Würstchen. Das Putzen der von uns benutzten Räume und WC –Anlagen beendete den Aufenthalt in der Einrichtung am Freitag für uns. Gemeinsam freuten sich nun alle auf die Bahnfahrt und die beginnenden Ferien.
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