Graffiti-Projekt
Vom 02.09. bis 04.09. nahm die Erich Kästner Schule an einem Graffiti-Projekt teil. Insgesamt beteiligten sich 12 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 8 und 9. Anlass für das Projekt war eine Interessenbekundung für Graffiti seitens des Schülerrats im Januar. Ziel des Projekts war es, den Jugendlichen einen kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Graffiti zu ermöglichen und gemeinsam ein künstlerisches Werk zu gestalten.

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Tag 1: Theorie und erste praktische Übungen
Am ersten Tag des Graffiti-Projekts stand zunächst die Theorie im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Einblick in die Entwicklung von Graffiti, lernten verschiedene Stile kennen und setzten sich mit dem Unterschied zwischen legalen und illegalen Graffiti auseinander. Anschließend unternahm die Gruppe einen Rundgang durch Buckau, um vorhandene Graffiti zu entdecken und das Lesen sowie Erkennen von Buchstaben zu üben. Zum Abschluss des Tages fertigten die Teilnehmenden ihre ersten eigenen Zeichnungen an.
Tag 2: Kreative Entwürfe und erste Sprayübungen
Am zweiten Tag stöberten die Schülerinnen und Schüler zunächst in verschiedenen Zeitschriften, um sich Inspirationen für ihre eigenen Graffiti zu holen. Anschließend zeichneten sie Buchstaben, meist ihren eigenen Namen, und ordneten die Buchstaben zu, die später an die Wand gesprayt werden sollten. Es entstanden die ersten Entwürfe für das gemeinsame Wandbild. Danach konnten die Teilnehmenden an der Wand erste Sprayübungen durchführen, um den Umgang mit der Sprühdose zu erlernen. Ein erneuter Rundgang durch Buckau rundete den Tag ab und bot die Möglichkeit, weitere Graffiti im Stadtteil zu entdecken und zu analysieren.
Tag 3: Umsetzung an der Wand und Reflexion
Am dritten Tag des Projekts lag der Fokus auf der Ausgestaltung der Skizzen und Entwürfe. Die Schülerinnen und Schüler sprühten ihre ausgewählten Buchstaben und Charaktere an die Wand und konnten dabei ihre kreativen Ideen verwirklichen. Der Ablauf des Tages war bewusst sehr frei gestaltet, sodass die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, sich selbst zu organisieren, sowohl alleine als auch im Team zu arbeiten und sich kreativ auszuprobieren. Zwischendurch und am Ende des Tages fanden immer wieder Auswertungen statt, in denen die Jugendlichen ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten, Stolpersteine und gelungenen Umsetzungen reflektierten. Die Rückmeldungen zum Projekt fielen sehr positiv aus: Das Sprayen hat allen viel Spaß gemacht, fast alle waren mit ihren Arbeiten zufrieden und das entstandene Ergebnis ist absolut sehenswert.
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Lizenzen & Quellen
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